Wer Ohren hat, der höre!
In den Sommermonaten ernten wir die unterschiedlichsten Früchte. Dann wird deutlich, welche unsichtbare Kraft in den im Frühjahr gesäten Samen steckte. Diese Kraft ist ein Symbol für die geheimnisvolle Macht, die im Wort Gottes liegt. Darauf bezog sich Jesus, wie uns der Evangelist Matthäus berichtet:
„An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees. Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich. Und alle Menschen standen am Ufer. Und er sprach lange zu ihnen in Gleichnissen. Er sagte: Siehe, ein Sämann ging hinaus, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen es. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. Ein anderer Teil aber fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. Wer Ohren hat, der höre!“ (Mt 13,1-9)
Hier braucht es nicht viele Worte.


